Prelude

Bist du schon einmal tief in die unendlichen Weiten des Universums eingetaucht? Hast du jemals versucht, die funkelnden Schönheiten des Sternenhimmels und die entfernten Nebel und Galaxien zu erfassen, die außerhalb unseres Sonnensystems liegen? Diese faszinierenden Objekte sind oft Hunderte oder sogar Millionen von Lichtjahren entfernt, und die meisten sind mit bloßem Auge kaum zu erkennen.

In der Königsdiziplin der Fotografie Fuss zu fassen, kann besonders zu Beginn überwältigend und manchmal sogar frustrierend sein. Es gibt so viele Informationen die erlernt werden müssen, und es scheint fast, als gäbe es keine Möglichkeit, sich zu orientieren. Aber keine Sorge, es ist einfacher als du denkst, beeindruckende Deep-Sky-Aufnahmen zu machen. Du brauchst kein teures Teleskop oder eine High-End-Kamera. Alles was du brauchst, ist eine normale DSLR-Kamera und ein Teleobjektiv. Damit kannst du schon erstaunliche Ergebnisse erzielen.

Aber um wirklich spektakuläre Aufnahmen zu machen, brauchst du ein spezielles Zubehör: eine Nachführung. In diesem Personal Coaching wirst du lernen, wie du deine Kamera mit einer Nachführung ausstattest und die ersten Schritte in der faszinierenden Welt der Astrofotografie machst. Ich stelle dir mein volles Equipment zur Verfügung, und ich garantiere dir, dass du beeindruckende Aufnahmen machen wirst. 

Um dich optimal auf den Workshop vorzubereiten und dein Wohlbefinden zu sichern, gibt es einige wichtige Dinge zu beachten. Vor allem in den Wintermonaten müssen gute Planung und Ausrüstung gewährleistet sein, um den tiefen Temperaturen erfolgreich zu begegnen.

Alles im Blick

Im Gegensatz zu den Milkyway Workshops fallen hierbei keine Laufwege an. Stattdessen fahren wir direkt zum Fotospot, richten unser Equipment auf und nehmen bequem auf einem Campingstuhl Platz. Es ist eine meditative Erfahrung, besonders im Sommer, wenn die Temperaturen angenehmer sind.

Fitness

Die Workshops sind ganzjährig möglich und liegen in der Regel an Wochenenden (Freitag & Samstag) Jedoch nur während der Neumond-Phase. Eine Durchführung ist selbstverständlich auch unter der Woche möglich. Bitte teile mir einfach deine gewünschten Termine mit, damit wir eine konkrete Planung durchführen können.

Dates

Während des Workshops stelle ich Kaffee und Kekse bereit. Für weitere Verpflegung empfehle ich, etwas Essen mitzubringen, falls du in der Nacht Hunger bekommst. Da wir praktisch die ganze Nacht fotografieren werden, wird es wenig Schlaf geben. Falls du eine kurze Pause benötigst, sei entsprechend vorbereitet.

Verpflegung

Das wunderschöne Entlebuch bietet mehrere optimale Standorte für die Deep-Sky-Fotografie, darunter den Rengg- und Glaubenbergpass. Diese sind leicht mit dem Auto zu erreichen, auch im Winter, und bieten einen freien Blick auf den Himmel. Die ruhige und dunkle Umgebung macht sie ideal für die Beobachtung und Fotografie des Nachthimmels.

Location

Besonders im Winter ist warme Kleidung Pflicht. Die Temperaturen in den Bergen fallen oft weit unter den Gefrierpunkt und können bei falscher Bekleidung lebensgefährlich sein. Besonders Füße und Hände sind anfällig. Kleidung in Schichten, Handschuhe und dicke Socken sind unerlässlich, um die Kälte zu überstehen.

Bekleidung

Ablauf

1. Treffpunkt und Einleitung

2. Erklärung und Schulung der EQ6

3. Erklärung und Schulung der Vixen Polarie

4. Hilfe mit eigenem Equipment

5. Aufbau und erste Testaufnahmen

6. Einnordung & Orientierung am Himmel

7. Fokussieren und Fotografieren

8. Auffinden und Einstellung neuer Himmelsobjekte

9. Fotografieren der Objekte

10. Wertvolles für die Bildbearbeitung

11. Weiterführende Informationen

1. Treffpunkt und Einleitung

Unsere Location befindet sich im idyllischen Luzerner Hinterland, genauer gesagt im Entlebuch. Dieses Gebiet ist nicht nur landschaftlich reizvoll, sondern auch hervorragend geschützt vor Lichtverschmutzung. Die Rundumsicht auf den Himmel ist atemberaubend und besonders im Winter gut erreichbar. Als alternative Location bietet sich auch der Glaubenberg an, der zwar gut erreichbar ist, im Winter jedoch nur von der Sarner Seite aus zugänglich ist.

In Entlebuch gibt es auch einige andere Orte wie den Sustenpass oder den Grimselpass, die noch etwas dunkler sind. Dennoch ist der Himmel hier für die Deep-Sky-Fotografie mehr als ausreichend. Alle meine Nebel- und Galaxienfotos sind hier entstanden.

Vor Ort stehen ausreichend Parkplätze zur Verfügung und besonders unter der Woche ist hier kaum ein Mensch oder Auto anzutreffen. Wir werden auf jeden Fall über unsere Ausrüstung fachsimpeln, uns einrichten und das Programm für die lange Nacht besprechen. Die Treffpunktzeiten für den Workshop können je nach Jahreszeit variieren. Es ist entscheidend, dass wir uns bereits treffen, bevor es dunkel wird, idealerweise zum Sonnenuntergang. Auf diese Weise haben wir ausreichend Zeit, um den Aufbau unserer Geräte im Tageslicht durchzuführen und die Fokussierung zu vereinfachen.

Ein Tipp: Wenn du alleine unterwegs bist und weitere Orte erkunden möchtest, empfehle ich dir, die aktuelle Lichtverschmutzung weltweit auf einer Karte zu überprüfen. So kannst du recherchieren, wo es für dich am besten ist.

2. Erklärung und Schulung der EQ6

Unser primäres Setup wird die Skywatcher EQ6 Pro Montierung sein. Diese ultrarobuste und schwere Nachführung ist seit vielen Jahren auf dem Markt und hat sich als zuverlässiges Arbeitspferd bewährt. Das Teleskop, ebenfalls von Skywatcher, wird ein 4-Linsen apochromatischer Refraktor sein, dessen Bildqualität gestochen scharf ist und die Handhabung äußerst bequem. Darüber hinaus werden wir uns auch alle weiteren Komponenten im Detail ansehen: Die Aufnahmekamera, das Guidingsystem, die Stromversorgung, die Verkabelung und weitere wichtige Hilfsmittel.

Ja, es wird zuerst sehr theoretisch sein, aber das ist unerlässlich, um die Prozesse zu verstehen und die Grundkenntnisse direkt zu lernen.

Wenn du interessiert bist, wirf doch einmal einen Blick auf meine Ausrüstungsseite. Dort findest du eine Visualisierung der beeindruckenden Menge an Ausrüstung, die ich für meine Astrofotografie verwende. Sie geben dir eine Vorstellung davon, in was für eine Materialschlacht das ausarten kann.

3. Erklärung und Schulung der Vixen Polarie

Manchmal gibt es Momente, in denen man einfach nicht die schwere Montierung ins Auto laden und an einen Ort fahren möchte, alles aufbauen, einrichten, unter Umständen Fehler suchen und schon sind ein paar Stunden rum. Vielleicht steht am nächsten Tag ein früher Aufbruch bevor, und der Gedanke daran wird nur noch stressiger. Schnell und einfach muss es gehen – genau da kommt eine kleine Reisemontierung ins Spiel.

Als Ambassador von Vixen habe ich selbst die kleine Montierung “Vixen Polarie”. Sie ist unglaublich praktisch und so kompakt, dass sie locker in jede Kameratasche passt. Der Aufbau könnte nicht einfacher sein: In weniger als einer Minute ist sie eingerichtet und einsatzbereit. Mit ihr lassen sich beeindruckende Widefield-Aufnahmen machen. Allerdings muss man sich stets bewusst sein, dass sie nicht die Leistung einer schweren Montierung erreicht und bei großen Brennweiten schnell an ihre Grenzen stößt. Aber das ist auch nicht ihre Aufgabe. Sie ist der ideale Zwischenschritt zwischen Deep Sky und Milkyway. Schau dir einfach die Bilder an – sie zeigen, was damit alles möglich ist.

Natürlich werden wir uns diese Nachführung auch während unserer Theoriestunde genau ansehen, um sie später in der Praxis anwenden zu können. Ich werde dir alle wichtigen Details erklären, sodass du ein grundlegendes Verständnis für ihre Funktionsweise und die Art und Weise, wie sie unsere Bilder verbessert, erhältst.

4. Hilfe mit eigenem Equipment

Vielleicht hast du schon eine Nachführung, bist aber unsicher, wie du sie optimal nutzen kannst. Das ist genau der Grund, warum wir hier sind: Ich möchte dir helfen, deine eigene Montierung zu verstehen und den Umgang damit zu verbessern.

Es ist wichtig zu wissen, dass alle Nachführungen im Grunde nach dem gleichen Prinzip funktionieren. Das bedeutet, dass es nur darum geht, die spezifischen Merkmale deiner eigenen Marke zu erlernen.
Im Vorfeld der Buchung, möchte ich daher immer erfahren, welche Ausrüstung du bereits hast. Gemeinsam können wir dann herausfinden, ob zusätzliches Zubehör benötigt wird oder ob deine Ausrüstung überhaupt für die Astrofotgrafie ausreichend ist.

Für den Workshop benötigst du außerdem eine DSLR-Kamera und eine Auswahl an Objektiven mit verschiedenen Brennweiten. Beachte bitte, dass Festbrennweitenobjektive in der Regel besser geeignet sind als Zoomobjektive. Wenn du weder eine Kamera noch eine Nachführung besitzt, ist das auch kein Problem. Der Workshop ist auch für dich geeignet. Ich werde Dir für die Nacht mein gesamtes Equipment zur Verfügung stellen und dich darin unterweisen. Damit wirst du ein Haufen Wissen mitnehmen und die Grundlagen beherrschen umd selber Deep Sky Fotos machen zu können. Im Anschluss wirst du dann weitere wertvolle Tipps und Empfehlungen von mir bekommen, damit du dein erstes richtiges Setup zusammenstellen kannst.

Ach ja, und nicht vergessen, mindestens eine SD-Speicherkarte solltest du unbedingt mitnehmen, damit du deine eigenen Fotos mit nach Hause nehmen kannst.

Wenn du möchtest, werfe doch einen Blick auf die folgende Checkliste, die ich zusammengestellt habe. Sie kann dir dabei helfen, dich auf den Workshop vorzubereiten.

5. Aufbau und erste Testaufnahmen

In diesem Schritt werden wir uns um den Aufbau meiner und wenn vorhanden auch deiner Montierung vornehmen. Wir werden die logische Reihenfolge des Aufbaus einhalten und jeden Schritt genau anschauen. Zu jedem einzelnen Modul gibt es nämlich vieles zu sagen, damit das Verständis der Funktionsweise korrekt erlernt wird. Dazu gehört natürlich auch die korrekte Verkabelung und Stromversorgung. Dazu werden wir auch die Vixen Polarie Reisemontierung aufbauen und selber erleben wie simpel und unkompliziert die Einstellung ist.

Natürlich werden wir uns detailliert mit unseren Kameras beschäftigen und gegebenenfalls die Einstellungen für die Astrofotografie anpassen. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf dem Blindbedienen der Kameratasten. Im Dunkeln ist es ratsam, Lichtquellen zu vermeiden, das kann sehr störend sein wie man sich sicher vorstellen kann. Zudem sollten wir vermeiden, zu viel an der Montierung herumzufummeln, um sicherzustellen, dass die Nachführung nicht negativ beeinflusst wird. Eine Rotlicht-Stirnlampe kann dabei helfen, die Dunkeladaption der Augen zu bewahren, sollte aber sparsam eingesetzt werden. Zusammengefasst: Jeder Handgriff muss sitzen.

Sobald wir das Equipment aufgebaut haben, werden wir einen kurzen Funktionstest durchführen und einige Probeaufnahmen machen, um sicherzustellen, dass alles einwandfrei funktioniert, wie es sollte. Zu diesem Zeitpunkt sollte bereits die Blaue Stunde angebrochen sein, ein Zeitfenster zwischen Sonnenuntergang und Dunkelheit, in dem der Himmel eine bläuliche Färbung annimmt und die ersten Sterne am Himmel sichtbar werden.

6. Einnordung & Orientierung am Himmel

Das nächste Thema, das wir behandeln werden, ist von entscheidender Bedeutung für die Qualität unserer Aufnahmen – und im Grunde dafür, ob wir überhaupt fähig sind, Fotos zu machen. Wir sprechen hier von der “Einnordung” der Montierung, auch bekannt als “Nordung”. Glücklicherweise sind wir in Breitengraden angesiedelt, in denen der Nordpol und damit der Polarstern Polaris sichtbar sind. Polaris ist zirkumpolar, was bedeutet, dass er das ganze Jahr über an einem festen Punkt zu finden ist. Er ist daher die ideale und in unseren Breiten auch praktisch einzige Referenz, um die Ausrichtung unserer Montierung zu bestimmen.

Vor allem für das Thema GoTo ist die genaue Einnordung von großer Bedeutung, was wir später noch besprechen werden. Ich werde dir den Zweck und die Wichtigkeit der Einnordung genau erläutern, und gemeinsam werden wir die erforderlichen Einstellungen vornehmen. Es kann hierbei von Vorteil sein, die Position unserer Himmelsobjekte am Himmel zu kennen, doch ein Tool wie eine Echtzeit-Himmelskarte-App mit GPS, wie zum Beispiel Stellarium, ist definitiv ein nützliches Hilfsmittel.

Die Einnordung ist ein Thema, bei dem höchste Konzentration gefragt ist.

7. Fokussieren und Fotografieren

Die Präzisionsfokussierung der Sterne ist von entscheidender Bedeutung, da kaum etwas frustrierender ist, als nach einer langen Nacht im Freien unscharfe Fotos auf der Speicherkarte zu entdecken. Während die Fokussierung mit einem Standardkameraobjektiv oft kein Problem darstellt, gestaltet es sich bei einem Teleskop häufig als Herausforderung. Hier kommt die Bathinov-Maske ins Spiel – ein spezielles Werkzeug, das die präzise Fokussierung auf Sterne ermöglicht.

In diesem Schritt konzentrieren wir uns also darauf, eine gestochen scharfe Bildqualität zu gewährleisten. Dies ist essenziell, um die besten Aufnahmen von Sternen und Galaxien zu erzielen.

8. Auffinden und Einstellung neuer Himmelsobjekte

Wir sind kurz davor, unsere ersten Fotos aufzunehmen. Ein wichtiger Schritt fehlt jedoch noch: die Wahl des Objekts, das wir fotografieren möchten.

Bei der EQ6-Montierung haben wir das Glück, dass sie über eine GoTo-Funktion verfügt. Nachdem wir die erforderlichen Parameter eingestellt haben, kann sich die Montierung automatisch und präzise zu unserem gewünschten Objekt ausrichten. Diese Funktion ist besonders hilfreich bei großen Brennweiten und für Deep-Sky-Objekte, die mit bloßem Auge oft schwer zu erkennen sind. Durch einige Testaufnahmen können wir das Zielobjekt auf unserem Kameradisplay positionieren und sind dann bereit für die Aufnahme.

Im Gegensatz dazu verfügt die Vixen Polarie nicht über eine GoTo-Funktion, was bedeutet, dass wir uns auf die manuelle Beobachtung des Himmels einstellen müssen. Die Reisemontierung hat jedoch nicht so starke Brennweiten, wodurch es einfacher ist, unser bevorzugtes Objekt zu finden. Wir werden lernen, verschiedene Sternenkarten zu lesen und das gewünschte Objekt so genau wie möglich anzusteuern.

Folgende Objekte sind in den entsprechenden Monaten am Himmel zu beobachten und noch viele mehr. Einige davon erstrecken sich über mehrere Monate hindurch, wie zum Beispiel der Orionnebel der von November bis Februar zu beobachten ist:

Januar

Messier 78

Hexenkopf

Flammensternnebel

Juli

Trifinebel

Omeganebel

Lagunennebel

Februar

Californianebel

Bodes Galaxie

Zigarrengalaxie

August

Andromeda

Triangulumnebel

Lagunennebel

März

Konusnebel

Messier 35

Leo Triplett

September

Elefantenrüssel

Schleiernebel

Plejaden

April

Leo Triplett

Herkuleshaufen

Bodes Galaxie

Oktober

Californianebel

Splitter Galaxie

Elefantenrüssel

Mai

Cirrusnebel

Pelikannebel

Nordamerikanebel

November

Orionnebel

Plejaden

Andromeda

Juni

Herznebel

Seelennebel

Adlernebel

Dezember

Orion Nebel

Pferdekopfnebel

Rosettennebel

9. Fotografieren der Objekte

Bevor wir mit den Aufnahmen beginnen, ist es unerlässlich, das Guidingsystem korrekt einzustellen. Dies stellt sicher, dass wir lange Belichtungszeiten von 10 Minuten und mehr einhalten können, während die Sterne ihre punktförmige und knackige Form behalten und nicht zu langen Strichen verschwimmen.

Nachdem das Guidingsystem richtig konfiguriert ist, wird das gesamte System automatisch die Belichtungen durchführen, bis wir es manuell stoppen. In dieser Zeit können wir uns der Reisemontierung widmen und weitere Aufnahmen realisieren.

10. Wertvolles für die Bildbearbeitung

Bevor wir mit den Aufnahmen beginnen, ist es unerlässlich, das Guidingsystem korrekt einzustellen. Dies stellt sicher, dass wir lange Belichtungszeiten von 10 Minuten und mehr einhalten können, während die Sterne ihre punktförmige und knackige Form behalten und nicht zu langen Strichen verschwimmen.

Nachdem das Guidingsystem richtig konfiguriert ist, wird das gesamte System automatisch die Belichtungen durchführen, bis wir es manuell stoppen. In dieser Zeit können wir uns der Reisemontierung widmen und weitere Aufnahmen realisieren.

Um dich optimal auf den Workshop vorzubereiten und dein Wohlbefinden zu sichern, gibt es einige wichtige Dinge zu beachten. Vor allem in den Wintermonaten müssen gute Planung und Ausrüstung gewährleistet sein, um den tiefen Temperaturen erfolgreich zu begegnen.

Alles im Blick

Im Gegensatz zu den Milkyway Workshops fallen hierbei keine Laufwege an. Stattdessen fahren wir direkt zum Fotospot, richten unser Equipment auf und nehmen bequem auf einem Campingstuhl Platz. Es ist eine meditative Erfahrung, besonders im Sommer, wenn die Temperaturen angenehmer sind.

Fitness

Die Workshops sind ganzjährig möglich und liegen in der Regel an Wochenenden (Freitag & Samstag) Jedoch nur während der Neumond-Phase. Eine Durchführung ist selbstverständlich auch unter der Woche möglich. Bitte teile mir einfach deine gewünschten Termine mit, damit wir eine konkrete Planung durchführen können.

Dates

Während des Workshops stelle ich Kaffee und Kekse bereit. Für weitere Verpflegung empfehle ich, etwas Essen mitzubringen, falls du in der Nacht Hunger bekommst. Da wir praktisch die ganze Nacht fotografieren werden, wird es wenig Schlaf geben. Falls du eine kurze Pause benötigst, sei entsprechend vorbereitet.

Verpflegung

Das wunderschöne Entlebuch bietet mehrere optimale Standorte für die Deep-Sky-Fotografie, darunter den Rengg- und Glaubenbergpass. Diese sind leicht mit dem Auto zu erreichen, auch im Winter, und bieten einen freien Blick auf den Himmel. Die ruhige und dunkle Umgebung macht sie ideal für die Beobachtung und Fotografie des Nachthimmels.

Location

Im Winter ist warme Kleidung Pflicht. Die Temperaturen in den Bergen fallen oft weit unter den Gefrierpunkt und können bei falscher Bekleidung lebensgefährlich sein. Besonders Füße und Hände sind anfällig. Kleidung in Schichten, Handschuhe und dicke Socken sind unerlässlich, um die Kälte zu überstehen.

Bekleidung

Anders als im Sommer sind die Nächte im Winter Eiskalt, dauern viel länger und somit auch sind sie auch dunkler. Perfekte Bedienungen also für die Deep Sky Fotografie. Der Nachthimmel strotzt nur so vor grosse und leuchtende Nebel, wie z.B. das ganze Orion Sternbild das den Winterhimmel absolut dominiert. In dieser langen Nacht hast Du die Möglichkeit, Winterobjekte aufzunehmen die Dir spätestens nach dem Anblick auf dem Kameradisplay den Atem rauben werden.


Was erwartet Dich:
Du wirst einen Blick in die Vergangenheit wagen und in den Tiefen des Alls, gigantische Strukturen fotografieren. Dabei werde ich Dir all mein Wissen in diesem sehr interessanten Bereich der Astrofotografie übermitteln.
Für die Deep Sky Fotografie ist es essentiell einen sehr dunklen Ort aufzusuchen, ohne oder möglichst geringe Lichtverschmutzung. Vorzugsweise in höher gelegenen Gebieten um einerseits der typischen Nebelbildung im Winter zu entfliehen und andererseits die klare und turbulenzfreie Luft zu erreichen. Da wir keine Wanderungen vornehmen, wird es bequem mit dem Auto erreichbar sein. Wir werden uns vorher absprechen, welchen Ort wir wählen, auch um Deinen Fahrweg zu verkürzen (ich fahre maximal 50 km entgegen). 

Ich biete Dir für diese Nacht, mein ganzes Equipment an, begleite und unterstütze Dich vom ersten Schritt bis zur letzten Aufnahme und erkläre Dir jeden Handgriff um alles aufzubauen und ein logisches Verständnis für die Königsdiziplin der Fotografie zu entwickeln. Auch werde ich Dir Hilfe leisten, falls Du Dein eigenes Equipment besitzt. 
Nach dem Aufbau, werden wir die einzelnen Objekte anfahren, die sich gerade am Himmel befinden und jeden Himmelskörper je mindestens 1 Stunde lang belichten. Während den Aufnahmen, können wir den Sternenhimmel betrachten und alle offenen Fragen besprechen. Du wirst erstaunt sein, wie gewaltig der Orion auf Deinem Kameradisplay erscheint und was für einen surrealen Eindruck  z.B. der Pferdekopfnebel hinterlässt. Bist Du Neugierig? Schreib mich an und zusammen planen wir Deine Astronacht.

Kursinformationen

Folgende Objekte sind in den entsprechenden Monaten am Himmel zu beobachten und noch viele mehr. Einige davon erstrecken sich über mehrere Monate hindurch, wie zum Beispiel der Orionnebel der von November bis Februar zu beobachten ist:

Was hast Du davon:
Nach diesem Coaching wirst Du wissen, wie man eine Montierung fehlerlos aufbaut und alle nötigen Einstellungen unternimmt um die ersten fotografischen Höhepunkte zu erreichen. Dabei spielt es keine Rolle welche Montierung man hat. Bis auf ein paar kleine technische oder mechanische Unterschiede ist das Prinzip stets gleich. Auch wirst Du bei diesem Coaching unglaublich faszinierende Bilder mit nach Hause nehmen, die Du nicht für möglich gehalten hast. Dabei stehe ich jederzeit an Deiner Seite und begleite Dich mit fachmännischer Instruktion. 

Schlafmöglichkeiten:
Normalerweise ist an Schlaf nicht zu denken, da wir vor allem in der Einstellungsphase bis zu den ersten Aufnahmen der Montierung die ganze Konzentration reinstecken werden. Auch danach werden wir immer wieder mal ein paar Fokussierungseinstellungen durchführen und mit der kleinen Reisemontierung der Vixen Polarie gibt es auch einige Fotos zu machen. Es kann aber sein dass in der zweiten Nachthälfte etwas Müdigkeit über uns herfällt. Wenn Du einen kurzen Nap brauchst dann bist Du jederzeit Frei ins Auto zu gehen. Auch kann ich für Dich ein Liegestuhl mitnehmen und dabei gemütlich die Sterne mit oder ohne Feldstecher beobachten. Achte Dich bitte darauf genug warm zu haben. Eine dicke Decke hilft schon sehr.

Verpflegung:
Für die Verpflegung bist Du selber verantwortlich und wenn Dich Nachts der Hunger packt, ist es von Vorteil wenn Du etwas zu essen dabei hast. Auch weil die Kälte ziemlich stark an die Kräfte zerrt. Nichtsdestotrotz werde ich bei jedem meiner Workshops immer warmen Tee oder Kaffee inklusive Cookies für Dich dabei haben 🙂 

NEU im Fotografie Coaching:
Als Ambassador der Vixen Polarie, werde ich Dir gleichzeitig eine Einführung in die mobile Astrofotografie geben, um genauer zu sein wirst Du zusätzlich lernen mit einer kleinen handlichen und präzisen Reisemontierung, auch in diese Richtung Fuss zu fassen. Die Polarie ist speziell dafür konzipiert wunderschöne Widefields Aufnahmen des Sternenhimmels und langbelichtete Sternenaufnahmen mit Landschaften zu machen. Ich werde immer ein paar Stück dabei haben die Du bei Interesse direkt auch bei mir kaufen kannst zu einem unschlagbaren Preis von nur 320.- CHf. Zu diesem Preis bekommst Du das nirgends, Garantiert!

NEU bekommst Du zusätzlich ein stylisches USB-Armband mit allen Kursunterlagen darauf. Darin enthalten sind die beiden Tutorials inklusive Software über den “Deep Sky Stacker” und “Fitswork”. Zusätzlich dabei ein äusserst nützliches Astro Action Tool für Photoshop, eine Übungsdatei im PSD Format und natürlich auch das Deep Sky Astrofotografie E-Book.

Optional
Das Personal Coaching kostet nur 390.- CHF. Die Bildbearbeitung ist aber mindestens genau so wichtig und mit dem Kombopaket ergibt sich ein absolutes Spezialangebot für nur 490.- CHF inklusive 2 Stunden Bildbearbeitung. Die Bildbearbeitung werden wir an einem anderen Tag oder Abend bequem via Teamviewer von zuhause aus in Angriff nehmen.

Auf Anfrage
Das Deep Sky Equipment stelle ich Dir sowieso für die Nacht zur Verfügung, inklusive Kamera. Da wir aber synchron zum Deep Sky Coaching, auch mit der kleinen Reisemontierung fotografieren, wird auch hier eine Kamera inklusive Objektive benötigt. Falls Du keine Kamera hast oder nur eine Einsteigerkamera, kann ich Dir auch gerne mein Equipment für diesen Bereich ausleihen. Zur Verfügung stehen eine Olympus E-M1 Mark II und eine Canon 5D Mark III mit einer grossen Auswahl an Objektiven. Dazu auch verschiedene Verlaufsfilter und Stative. Let me know!

Rosettennebel
Messier 31 - Andromeda Galaxy
Andromeda
IC434 - Pferdekopfnebel
Pferdekopf
Messier 42 - Orion Nebel
Orion
IC1805 - Herznebel
Herznebel
Messier 45 - Plejaden
Plejaden

Inbegriffen

Nicht Inbegriffen

− Kaffee und Kekse
− Coaching für den Aufbau des Equipments
− Coaching für das fotografieren der Deep Sky Objekte
− NEU Nachgeführte Sternenfotografie mit der Polarie
NEU USB Stick mit den Kursunterlagen
Optional: Coaching Bildbearbeitung
Auf Anfrage: Leihkamera / Objektive

− Individuelle An – und Rückreise
− Abendessen, Frühstück und sonstige Verpflegung
– Persönliche Ausgaben
– Unfallversicherung

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